Familien

Zwischen der Geburt eines Kindes und dem Kauf einer Videokamera besteht häufig ein direkter Zusammenhang. Zu Recht, denn die ersten Schritte eines Kindes lassen sich nur schwer auf Fotografien festhalten.

Wichtig für die Familienkamera ist daher, dass sie klein und handlich ist, so dass man sie überall mitnehmen kann, ohne schweres Gepäck in Kauf nehmen zu müssen. Zudem ist eine leichte Bedienbarkeit durchaus von Vorteil: Denn was nützt Ihnen das Feature-Monster, wenn Sie auch einmal vor die Kamera treten wollen und die als Aushilfskameramann eingesprungene Schwiegermutter mit der verwirrenden Auswahl der Knöpfchen und Schalter hoffnungslos überfordert ist? Verzichten Sie daher im eigenen Interesse an mit Funktionen überladene Modelle und entscheiden sich lieber für die einfachere Variante.

Eine integrierte Filmleuchte überbrückt zudem problematische Lichtverhältnisse – zumindest im Nahbereich. Eine richtige Filmleuchte leistet zwar mehr, allerdings ist das auch wieder nur zusätzlicher Ballast, der im Zweifelsfall ohnehin nicht schnell genug einsatzbereit ist.

Ein großer Monitor ist ebenfalls nützlich: Zum einen erlaubt er freihändige Aufnahmen auch aus ungewöhnlichen Perspektiven, zum anderen gibt es viele neugierige Augen, die ihren cineastische Einsatz sofort kritisch bewerten möchte. Für die spontane Filmvorführung im Familienkreis sollte daher auch ein analoger Videoausgang zum Anschluss an einen Fernseher nebst Fernbedienung nicht fehlen.