Digitale Camcorder haben den praktischen Vorteil, dass sich die digitalen Videodaten bequem am PC nachbearbeiten und anschließend auf DVD brennen lassen. Die Zeiten von teuren, externen Schnittcomputern sind daher schon lange passé. Damit die Videofilme auf den PC überspielt werden können, benötigt die Kamera den richtigen Anschluss. Üblicherweise sind die Geräte mit einem DV-Ausgang ausgestattet - dahinter verbirgt sich nichts anderes als ein Firewire-Anschluss, auch IEEE1394 genannt. Seit einiger Zeit finden sich auch vermehrt USB-Anschlüsse, aufgrund ihrer größeren Verbreitung in der PC-Welt.
Einige Kameras verfügen zudem auch über digitale Videoeingänge. Darüber lässt sich z.B. Videomaterial vom PC wieder zurück auf den Camcorder überspielen. Zwingend notwendig ist dieses Ausstattungsmerkmal jedoch nicht.
Soll die Kamera auch als digitaler Videorekorder eingesetzt werden können, um z.B. analoge Bänder von einem Videorecorder zu überspielen oder eine beliebige andere Videoquelle anzuschließen, ist ein analoger Videoeingang notwendig. Den findet man jedoch leider bei immer weniger Modellen.
Ebenfalls zu einer Seltenheit verkommen ist die Anschlussmöglichkeit für ein externes Mikrofon. Zwar erledigen die in den Geräten eingebauten Mikros die Aufgabe gut, doch nehmen sie bisweilen auch Geräusche aus der direkten Umgebung auf, die sich eher störend auswirken können.
Aufzeichnungsmedium | Auflösung | Optik | Bildsensor | Nachtaufnahme | Bildstabilisator | Anschlüsse | Filter | Stromversorgung